Ein Jahr Teilzeit – ein Erfahrungsbericht

Ein Jahr Teilzeit – ein Erfahrungsbericht

Immer wieder werde ich gefragt, warum ich in Teilzeit arbeite. Mit einem neidischen Unterton kommen dann oft Aussagen wie: “Oh, das würde ich auch gern machen.” Ja, dann mach doch einfach! Wo liegt das Problem? Reicht das Gehalt am Monatsende nicht? Ist die Auslastung in Vollzeit schon so hoch, dass du davon ausgehst, dass Dein Vorgesetzter garantiert ablehnt? Wer soll dann die ganze Arbeit übernehmen? Die Vorurteile, dass man nur in Vollzeit seine Arbeit gut verrichtet, sind immer noch stark verbreitet. Nur so lässt es sich erklären, dass es beispielsweise für Führungskräfte nahezu unmöglich ist, in Teilzeit zu gehen. Nicht selten werden sie mit dem Eintritt in die Teilzeit “degradiert” und bekommen Aufgaben mit weniger Verantwortung. Es gibt bestimmt einige Gründe, die dich vor diesem Schritt abhalten. Ich möchte kurz erzählen, was mich dazu bewogen hat, welche Hürden es gab und wo ich auf Grenzen gestoßen bin.

Community eats competition for breakfast

Community eats competition for breakfast

What’s up

For quite some time now I have been hearing more and more contradictory extreme positions on the topics of corporate structures and collaboration, which are important to me. Well-functioning and moderate models seem to be the commendable exception. As a coach and probably the second most curious person in the world, I naturally wondered why.
Then the DecompileD conference took place on April 4, 2018, where I really enjoyed every moment. From dawn till dawn. As I received many impulses and inquiries on similar topics again, it was clear that I finally had to sort my thoughts on this.
I’m gonna do that here.

Schätzungen von Scrum über #Noestimates zu Kanban – Teil 1

Schätzungen von Scrum über #Noestimates zu Kanban – Teil 1

Anja und ich haben vor einer Weile wieder das agiLE Meetup in Leipzig besucht. Diesmal gab es ein Fokusthema, “Product Ownership”, und so behandelte eine Session des Open Space auf dem Meetup die Frage, welche Schätzverfahren die Teilnehmer in ihren Teams einsetzen und ob denn überhaupt geschätzt wird. Das Thema wird auch im Management 3.0, in der #noestimates-Initiative, in Scrum 3.0 und in Kanban angesprochen, was ich in diesem Doppel-Artikel etwas genauer unter die Lupe nehme.

Wenn Macher auf Beobachter treffen: Konfliktmanagement & Teambuilding mit Conrad Giller

Wenn Macher auf Beobachter treffen: Konfliktmanagement & Teambuilding mit Conrad Giller

Letzte Woche habe ich extrem genossen, denn es gab an fünf von fünf Tagen jede Menge Input, Aktion und Spaß. Das Konfliktmanagement Training und der Teambuilding Workshop von Conrad Giller richten sich beide an Agilisten und tragen deshalb den Zusatz „im Scrum“ im Titel. Das Konzept geht definitiv auf und beide Veranstaltungen sind absolut empfehlenswert.

Stakeholder-Feedback und Wertschätzung in der agilen Produktentwicklung – Teil 1

Stakeholder-Feedback und Wertschätzung in der agilen Produktentwicklung – Teil 1

Eure Teams sind motiviert, ihr startet mit Bilderbuch-Scrum durch, ihr habt richtig gute early adopters, die Euch beim Verbreiten agiler Ideen unterstützen und ihre eigenen Erfahrungen im Team teilen. Alles könnte so schön sein. Aber im Sprint Review wartet euer komplettes Team vergeblich auf Stakeholder. Obwohl die Einladung ein Serientermin ist, alle informiert und erinnert wurden und ebenfalls alle die Einladung angenommen haben. Was für eine Enttäuschung. Spätestens nach dem zweiten Sprint Review hat euer Team keinen Bock mehr darauf, denn scheinbar ist die geleistete Arbeit nicht wichtig genug, um gewürdigt zu werden. In der nachfolgenden Retrospektive wird der Prozess an sich, Scrum und agiles Vorgehen generell in Frage gestellt und die Motivation des Teams ist dahin.